So kann’s geh’n

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Unter dem Arbeitstitel „So kann‘s geh‘n – Über den Mehrwert improvisatorischer Problemlösung“ entstand ein Forschungsprojekt, welches die positiven Aspekte der Improvisation in der Interaktion mit Gebrauchsgegenständen zu Tage fördert. Parallel zu einer Fotosammlung alltäglicher Szenen, die Improvisation dokumentieren, entstand eine Experimentenreihe mit vier Versuchen. Diese Versuche behandeln Problemstellungen, die eine Improvisation provozieren: Eine leckgeschlagene Blumenvase, ein Weinglas mit abgebrochenem Stiel, ein für das Geschenk zu kleiner Rest Geschenkpapier, ein reinigungsresistenter Fleck auf dem Lieblings-Leinenbeutel. Die Experimente wurden je mit acht bis zehn Personen im Alter von 10 bis 62 Jahren durchgeführt und bestehen aus narrativen Interviews und Fotografien. Zusätzlich entstand eine Reihe von Interviews mit Personen, die von realen Improvisationen zur Problemlösung berichten konnten. Verarbeitet wurden die Forschungsergebnisse in der Publikation „Das Übliche“.

Untenstehend gibt Bildmaterial aus Experiment E1 – „Die Vase“ Einblick in die Versuchsreihe.

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